DACHPHYSIK
Die bauliche Umsetzung eines leistungsfähigen und energieeffizienten Dachsystems erfordert ein besonderes Verständnis davon, wie Wärme, Luft und Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion eindringen und diese wieder verlassen. In einem besonders gut isolierten Dach wird ein Großteil der entstehenden Mengen an Wärme und Wasserdampf über zirkulierende Luftströme transportiert und nicht durch klassische Ableitung und Diffusion.
- In kalten Klimazonen sind die hierbei zu beachtenden Schlüsselparameter vor allem der Isolationsgrad, die Luftdichtigkeit, vorhandene Kältebrücken sowie die Menge an thermisch wirksamer Masse.
- In heißen Klimazonen muss darüber hinaus der Reflexionsgrad der Eindeckung beachtet werden, da hiervon die Menge der durch die Dachkonstruktion aufgenommenen Sonnenenergie abhängig ist, die wiederum direkte Auswirkungen auf den Wärmekomfort innerhalb des Gebäudes hat.
Das Technische Zentrum von MONIER hat eine Vielzahl von Untersuchungen mit verschiedenen Dachkonstruktionen durchgeführt – sowohl in Gebäuden als auch unter Laborbedingungen – um die Raumbelastung durch Wärme in heißen Klimazonen zu erforschen. Dieses Wissen floss in die Entwicklung modernster Softwareprogramme ein, die eine sichere Vorhersage von Energieleistung und Kondensationsrisiko praktisch aller heute verwendeten Dachkonstruktionen in den Klimazonen weltweit ermöglichen.
Anwendungsgebiete dieser Software:




