SILKE HENTSCHEL
PROZESSINGENIEURIN
Staatsangehörigkeit: Deutsch
Gesellschaft/Land: MONIER Technical Centre, Deutschland
In der Unternehmensgruppe seit: Januar 2001
Warum haben Sie sich für eine Tätigkeit bei MONIER entschieden?
Nach meiner Ausbildung zur CTA (Chemisch-Technische Assistentin) und meinem Studium an der Fachhochschule Aachen zur Chemie-Ingenieurin arbeitete ich zuerst an der Universität Kassel. Die Arbeit war nicht uninteressant, aber als Berufsanfängerin wollte ich noch mehr erreichen. So suchte ich mir ein Arbeitsgebiet, das mich stärker fordert und bessere Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Der Wechsel in die Wirtschaft war daher die Perspektive.
An MONIER reizte mich zudem die Internationalität der Gruppe. Das bedeutet, dass die Arbeit nicht nur von spannenden Sachfragen geprägt ist, sondern auch von der Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und Hintergründe. Da wir Aktivitäten in 46 Ländern haben, bin ich auch immer wieder mal unterwegs – in Europa und Übersee.
Was war Ihre erste Stellung im Konzern, und welche weiteren Karriereschritte folgten?
Ursprünglich habe ich in der Gruppe „General Process“ gearbeitet, wechselte dann in die Abteilung „Engineering & Manufacturing Support“. Hier konnte ich mich zur Expertin für Härtekammern in unserem Unternehmen weiterentwickeln. In diesen Kammern härten die frischen Dachsteine unter kontrollierten Temperaturbedingungen aus. Das ist ein entscheidender Produktionsschritt zur Erreichung höchster Qualität.
Durch meine Qualifikation bin ich die Ansprechpartnerin für unsere Tochtergesellschaften in allen Ländern, die beispielsweise ihre Kammern optimieren, neue Härtekammern bauen oder die mit ihren Produkten den Qualitätsschritt von „sehr gut“ zu „exzellent“ gehen wollen.
Darüber hinaus, und das gibt der Arbeit stets einen besonderen Reiz, werde ich bei Sonderaufgaben herangezogen. So arbeitete ich beispielsweise auch an einem Projekt zur Optimierung von Verpackungsprozessen für unser Unternehmen.
Mir ist es wichtig, bei meiner Arbeit viele Freiräume zu haben und eigenverantwortlich zu arbeiten. Dies konnte ich mir zunehmend gestalten.
Wie haben Ihre Erfahrungen innerhalb der Gruppe Ihnen geholfen, Ihre persönlichen und fachlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln?
Ein bedeutender Schritt war die Teilnahme am funktionsübergreifenden „Junior Management Program“. Hier lernte ich eine Menge über Führung, Präsentationstechniken, Moderation und Konfliktmanagement. Das ist sowohl im beruflichen Kontext als auch für mich persönlich von großem Wert.
Was macht MONIER einzigartig? Wie würden Sie die Unternehmenskultur beschreiben?
Mich begeistert immer wieder die große Vielfalt und Abwechslung, die ein über viele Jahre gewachsenes und in 46 Ländern aktives Unternehmen bietet. Das gilt in technischer Hinsicht, denn weltweit kommen sehr unterschiedliche Härtekammern zum Einsatz, aber auch mit Blick auf Kollegen, Kunden und Märkte mit ihren unterschiedlichen Kulturen und Anforderungen. Meine Aufgabe dabei ist, zentral das Know-how zu bündeln und als interner Dienstleister im Bedarfsfall den Tochtergesellschaften schnell beratend zur Seite zu stehen.



