Dr. Gabriele Krüner

Qualitätsmanagement

Staatsangehörigkeit: Deutsch
Gesellschaft: Monier Group
In der Unternehmensgruppe seit: Juli 1993

Warum haben Sie sich für eine Tätigkeit bei MONIER entschieden?

Ich bin Werkstoffkundeingenieurin für Baustoffe, Bindemittel, Glas und Keramik. Monier passte also nicht nur sehr gut zu meiner Ausbildung, sondern hatte auch noch einen hervorragenden Ruf in der Branche. Das Produktportfolio von Monier hatte mich schon immer interessiert, und ich wusste, dass mir die Beschäftigung damit Freude machen würde. Freude am Arbeiten ist mir sehr wichtig. Sie ist auch die Voraussetzung dafür, bestmögliche Leistungen für das Unternehmen zu bringen. 
Ich kann mich mit Monier als herstellendem Unternehmen und seinen Produkten identifizieren. Dachbaustoffe schützen Menschen und ihr Hab und Gut. Darüber hinaus sind die Produkte überall weithin sichtbar und tragen zur typischen Gestaltung ganzer Landschaften bei.

Ein weiterer Anreiz war für mich der internationale Charakter des Unternehmens, der ein weites Blickfeld in unterschiedliche Denkweisen und Kulturen ermöglicht.

Was war Ihre erste Position in der Gruppe, und welche weiteren Karriereschritte folgten?

Meine erste Position war die der Pressereferentin für technische Fachpressearbeit bei der Gruppe. Ich brachte technisches Fachwissen mit, dass ich zunächst um das spezifische „Dachtechnik“-Wissen erweitern musste. Erste Erfahrungen mit technischer Fachpresse hatte ich bereits in meinem vorherigen Job in der damaligen Fachbibliothek für Werkstoffkunde der deutschen Chemieindustrie gesammelt. Dazu gelernt habe ich den kommunikativen Teil, das heißt, das Arbeiten in der Fachabteilung eines großen Unternehmens, die nötigen Abstimmungsprozesse und das Knüpfen sowie die Pflege von Kontakten zu externen Gruppen wie beispielsweise Journalisten.
Es folgten weitere Karriereschritte im Bereich der Kommunikation. Als Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Monier Braas GmbH gehörten die Verantwortung für den Aufbau des Internetauftritts und die Realisierung eines internen Mitarbeiter-Newsletters sowie einer Kundenzeitschrift zu meinen Aufgaben. Auch die Betreuung externer Verbände und die Gründung eines eigenen Interessenverbandes gemeinsam mit anderen Herstellern waren Teil meiner Arbeit.

2007 dann ergab sich die Möglichkeit, zu meinen „wahren Ursprüngen“ zurückzukehren. Ich bekam die große Chance, die Abteilung Qualität bei der Monier Braas GmbH komplett neu auszurichten. Der enge Kontakt zu den Kollegen in der Qualitätsabteilung und zu den Mitarbeitern in der Produktion war eine neue Herausforderung, bei der ich sehr viel gelernt habe und die mir große Freude bereitete. Gemeinsam haben wir neue Projekte beschlossen und erfolgreich umgesetzt. Bereits damals habe ich festgestellt, dass kommunikative Fähigkeiten auch bei technischen Aufgaben sehr hilfreich sein können.

Seit März dieses Jahres habe ich nun die spannende Möglichkeit bekommen, als Director Quality das Thema Qualität auch auf Gruppenebene voranzutreiben.

Wie haben Ihre Erfahrungen innerhalb der Gruppe Ihnen geholfen, Ihre persönlichen und fachlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln?

Die langjährige Arbeit bei Monier hat sicherlich zur meiner Entwicklung beigetragen. Durch meine Tätigkeiten in den ersten Jahren wurden besonders kommunikative Fähigkeiten geschult. Diese sind hilfreich für das erfolgreiche Arbeiten in den verschiedensten Konstellationen und Gruppen. Darüber hinaus trainiert man Belastbarkeit, Erfolgsorientierung und Durchhaltewillen, denn ohne diese schließt man kein Projekt erfolgreich ab. In den letzten Jahren kamen Fähigkeiten wie die Gestaltung von Prozessen, Führen eines größeren Teams verschiedener Fachleute sowie zahlreiche Fachkenntnisse im Bereich Qualität hinzu.
Meine aktuellen Herausforderungen liegen vor allen Dingen in der internationalen Komponente und in dem deutlich breiteren Produktspektrum.

Was macht MONIER einzigartig? Wie würden Sie die Unternehmenskultur beschreiben?

Monier ist über Jahre aus sehr unterschiedlichen Unternehmen zusammengewachsen. Das bedeutet, dass es neben einer „Leitkultur“ auf Gruppenebene viele verschiedene Spezifika in den einzelnen Unternehmensbereichen gibt. Dazu kommen nationale Anforderungen seitens der Kunden und Mitarbeiter. Nach meinem Gefühl ist in den letzten Jahren das Zugehörigkeitsgefühl zur Gruppe in den einzelnen Gesellschaften deutlich gewachsen – dazu haben internationale Treffen und eine gute Kommunikation auf Gruppenebene beigetragen.

Monier hat die Aufgabe, ein gruppenweit einheitliches Verständnis für Themen zu entwickeln und in den Organisationen zu verankern. Auf der anderen Seite muss das Unternehmen die nötigen Freiräume geben, um regionale Anforderungen der Märkte zu berücksichtigen.
Diese Aufgabe macht die vielschichtige und spannende Kultur der Monier Gruppe aus. 

Dr. Gabriele Krüner, Director Quality, Monier Group
Dr. Gabriele Krüner, Director Quality, Monier Group